Was sag ich dem Weihnachtsmann?

Jeder wird diese etwas peinliche Situation kennen.

Eingeladen zum Weihnachtsfest kommt der Weihnachtsmann und verteilt Geschenke. Da der Weihnachtsmann die Geschenke jedoch nicht so ohne Weiteres herausrückt, gehören Gedichte sowie Gesangseinlagen unabdingbar zum Weihnachtsmannbesuch dazu. Doch was ist zu tun, wenn die weihnachtliche Runde sehr groß ist und dadurch die einem selbst bekannten Weihnachtssprüche, Lieder und Gedichte wie „O Tannenbaum“, „Leise rieselt der Schnee“, „Lieber guter Weihnachtsmann“ schon alle dargeboten wurden. Schließlich hört sich kein Weihnachtsmann gern ein Lied oder Gedicht doppelt an. Und das bedeutet, entweder improvisieren oder wissen, wo so etwas steht. Oder möchtet Ihr auf die herrlichen Weihnachtsgeschenke verzichten?

Genau deshalb haben wir dieses Thema eröffnet, damit jeder während der Bescherung im Mittelpunkt steht.

Also schreibt auf, welchen Spruch, welches Gedicht oder Lied Ihr auf Lager habt, um den weißbärtigen Rotmantel die Weihnachtsgeschenke endgültig zu entlocken?

Hier ein Vorschlag aus der Wichtelküche:

Der Weihnachtsmann, der Weihnachtsmann

saß in der Ecke und fing zu weinen an

herzzerreißend war sein Wehen und sein Klagen,

denn Weihnachten ward vorbei – schon seit 2 Tagen.

Nun hieß es für ihn zu unterlassen all sein Tun,

um sich schon wieder für 1 Jahr auszuruhen.

Darum frage ich Dich, lieber guter Weihnachtsmann,

was fängst Du mit der vielen Zeit nur an?

6 Antworten auf Was sag ich dem Weihnachtsmann?

  1. manni sagt:

    Hallo,
    es ist wirklich erstaunlich, aber viele können nur die erste Strophe des uns allen bekannten Weihnachtsliedes “O Tannenbaum”. Deshalb will ich mal kurz einen Gedankenstütze geben, hier nun die 2. und 3. Strophe:

    O Tannenbaum, o Tannenbaum,
    Du kannst mir sehr gefallen!
    Wie oft hat schon zur Winterszeit
    Ein Baum von dir mich hoch erfreut!
    O Tannenbaum, o Tannenbaum,
    Du kannst mir sehr gefallen!

    O Tannenbaum, o Tannenbaum,
    Dein Kleid will mich was lehren:
    Die Hoffnung und Beständigkeit
    Gibt Mut und Kraft zu jeder Zeit!
    O Tannenbaum, o Tannenbaum,
    Dein Kleid will mich was lehren!

    Gruß Manni

  2. katja sagt:

    Moin,
    gute Idee, hier ein bisschen weihnachtliches Gedichtgut auf den Tisch zu bringen.

    Mein Vorschlag ist vom herrlichen J. Ringelnatz:

    Vom Schenken

    Schenke groß oder klein,
    aber immer gediegen.
    Wenn die Bedachten die Gabe wiegen,
    sei dein Gewissen rein.

    Schenke herzlich und frei.
    Schenke dabei,
    was in dir wohnt
    an Meinung, Geschmack und Humor,
    so dass die eigene Freude zuvor
    dich reichlich belohnt.

    Schenke mit Geist ohne List.
    Sei eingedenk,
    dass dein Geschenk –
    Du selber bist.

  3. Wai Babcock sagt:

    Guter Beitrag, fehlen nur Bilder! :p

  4. Ada Frydman sagt:

    Ja, der Genitiv ist dem Dativ sein Tod … Aber coole Seite! Ich bin einer deiner begeisterten Besucher und hab deine internetseite gespeichert. Alles Gute

  5. Rasierer sagt:

    Ich glaube, wir haben uns schon einmal kennengelernt. Du kommst aus Köln oder?